Risikozuschlag - Warum gibt es ihn und lässt sich daran etwas ändern?

Warum wird ein Risikozuschlag vereinbart?

Bei Abschluss einer privaten Krankenversicherung wird der Gesundheitszustand des Antragstellers und aller Personen, die sich versichern wollen überprüft. Ergibt sich daraus ein höheres Risiko aufgrund einer Vorerkrankung, einer Diagnose oder einer laufenden Behandlung, so kann der Versicherer hierfür einen Risikozuschlag oder einen Leistungsausschluss anbieten. In manchen fällen kann es sogar zu einer Ablehnung kommen.

Wird ein Risikozuschlag vereinbart, so ist das nichts anderes, als dass der Versicherer gegen einen Mehrbeitrag das vorhandene (höhere) Risiko mit in den Versicherungsschutz einschließt.

Risikozuschäge stehen in Abhängigkeit zum Beitrag. Sie sind eine prozentuale Größe und haben die Eigenschaft, dass Sie bei jeder Beitragsanpassung ebenfalls betroffen sind und dadurch steigen.


Kann man den Risikozuschlag beinflussen?

Direkt beeinflussen können Sie die Höhe des Risikozuschlages nur dann, wenn die Erkrankung, die zu seiner Vereinbarung führte nachweiselich ausgeheilt ist und das ärztlicherseits mittels Attest und Gutachten bestätigt werden kann. Entfällt das Risiko, dass zum Beitragszuschlag geführt hat, können Sie als Versicherungsnehmer eine Überprüfung beantragen.
Wie das geht erfahren Sie in einem kurzen Report mit allen relevanten Informationen (z. B. der Gesetzestext), einer Anleitung, wie Sie vorgehen sollen sowie anderen wertvollen Hinweisen.

Zuletzt aktualisiert am 24-02-2011 von Oliver Beyersdorffer.

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