Beitragsentlastungsmodelle - Seit wann gibt es sie und wo?

Seit wann gibt es sie und wer bietet sie an?

Beitragsentlastungsmodelle wurden bereits zu Beginn der 90er Jahre entwickelt. War es bis dahin ausschließlich den Lebens- und Rentenversicherer möglich aus einer cleveren Kombination einer kleinen Leibrentenversicherung in Verbindung mit der PKV ein Beitragsentlastungmodell zu »stricken«, so kam mit der brancheneigenen Lösung der privaten Krankenversicherung eine im Ansatz bessere Lösung, um der Beitragsproblematik im Alter zu begegnen.

Für die PKV ergaben sich dadurch zwei Vorteile:

  1. Zusätzliche Beitragseinnahmen
  2. Kundenbindung

Folgende Krankenversicherer bieten ein Beitragsentlastungsmodell an:


PKV Anbieter
Bezeichnung eingeführt
BBKK SBE
k. A.
Berlin-Kölnische (Gothaer) V (Vorsorgestufe)
1991
Central BE (Beitragsreduzierung im Alter)
08.1994
COLONIA (AXA)
BEA Plus (Beitragsreduzierung im Alter)
05.1995
DBV-Winthertur (AXA) BSP (Beitragssicherungsplan)
03.1995
DEVK MOD (Modifikation der Beitragszahlung im Alter)
07.1994
DKV V (vereinbarung)
10.1994
Globale (DKV) BEA
02.1994
HALLESCHE MBZ (Modifizierte Beitragszahlung)
12.1993
HanseMerkur MBZ (Modifizierte Beitragszahlung) k. A.
Mannheimer
VSB (Tarif mit Beitragsreduzierung) 1991
MÜNCHENER VEREIN
ABE (Altersbeitragsentlastung) 01.1995
Vereinte (Allianz)
V (Beitragsentlastungsereinbarung) k. A.
Keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität

Durch das Bürgerentlastungsgesetz können seit dem 01.01.2010 Beiträge zur Krankenversicherung in einem höheren Umfang steuerlich geltend gemacht werden und durh einen Anwendungserlass des Bundesfinanzministeriums im April 2010 gilt das auch für Beitragsentlastungsmodelle.

Zuletzt aktualisiert am 24-02-2011 von Oliver Beyersdorffer.

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