Beitragsanpassungen - Warum gibt es sie? Was können Sie tun?
Warum steigen die Beiträge in der Privaten Krankenversicherung ständig?
Ihr Beitrag, den Sie für Ihre Private Krankenversicherung bezahlen ist stabil. Ich weiß, das klingt völlig unglaubwürdig. Aber Tatsache ist, dass Ihr Krankenversicherer bei der Entwicklung Ihres Tarifs alle bis dahin gewonnenen Erkenntnisse über Krankheiten, deren Therapiemöglichkeiten, die Lebenserwartung und den Kapitalbedarf um alle Versicherungsleistungen, die Sie während Ihres Lebens benötigen erbringen zu können einkalkuliert hat. Im Ihrem Monatsbeitrag ist u. a. ein Anteil enthalten, der den so genannten Altersrückstellungen zugeführt wird, das bedeutet, dass Ihr Versicherer vorsorgt, um Beitragsstabilität zu gewährleisten.
Und würden sich die Faktoren dieser Kalkulation bei der Tarifentwicklung nicht immer wieder verändern, so würden Sie noch heute den gleichen Beitrag bezahlen wie zu Beginn.
Zu den Faktoren, die dafür verantwortlich sind, dass Ihr PKV-Beitrag immer wieder angepasst werden muss gehören:
- steigende Lebenserwartung
- Fortschritt in der Medizin
- Verteuerungen bei den Leistungserbringern
- Auswirkungen der Gesundheitspolitik
Weitere Informationen zu erhalten Sie auch in meinem Report Die Wahrheit über Beitragsanpassung
Welche Möglichkeiten haben Sie bei einer Beitragsanpassung, wenn Sie
nicht bereit sind den neuen Beitrag zu bezahlen?
Oftmals ist es nicht einmal die mangelnde Beitschaft die Erhöhung als notwendig und gerechtfertigt zu akzeptieren. Oftmals sind es die fehlenden finanziellen Mittel, die es unmöglich machen. Der PKV-Beitrag ist nicht das einzige, was ständig steigt. Die Lebenshaltungskosten insgesamt werden immer höher, insbesondere die Verbrauchskosten also die Ausgaben für Energie, Nahrung, Kleidung, Miete und eben auch für Versicherungen. Was also können Sie tun bei einer Anpassung des PKV-Beitrags?
- Sie können Ihre Versicherung kündigen und den Anbieter wechseln. Dabei verlieren Sie aber Ihre gesamten Altersrückstellungen und müssen eine neue Risikoprüfung machen.
- Sie können Ihren Selbstbehalt erhöhen. Das ist überhaupt der Klassiker, den wahrscheinlich auch Ihr Versicherer empfehlen wird. Dadurch lassen sich tatsächlich Beiträge sparen. Ob sich das am Ende für Sie lohnt müssen Sie gut durchrechnen.
- Sie können in den Basistarif wechseln, wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen. Verglichen mit der Leistung ist das Basistarif aber sehr teuer.
- In seltenen Fällen bietet Ihr Versicherer auch einen Tarifwechsel in einen gleichartigen, aber preiswerteren Tarif an.
Welche Option sollen Sie wählen? Lesen Sie meinen kostenlosen Report Tarifwechsel ohne Kündigung und finden Sie heraus, wie Sie persönlich Ihre PKV-Beiträge senken können und was zu beachten ist.
Zuletzt aktualisiert am 28-05-2010 von Oliver Beyersdorffer.